Natürlicher Lebensraum
Größe und Struktur unserer Bärenschutzzentren bieten den Tieren einen idealen Raum für ihre Bedürfnisse; sie können ihren Bewegungsdrang ausleben, sich zurückziehen, Höhlen graben und Winterruhe halten. Teiche erlauben ausgiebige Bäder und Fellpflege - Bären lieben Wasser! Zusätzlich schaffen die Tierpfleger viele Anreize für natürliches Verhalten: Spielobjekte beschäftigen die Bären und regen ihre Neugier an.

Der Bär kann wählen
Ein Grundsatz aller VIER PFOTEN Bärenprojekte ist, dass die Bären hier nicht zur Schau gestellt werden. Der Kontakt zum Menschen wird auf ein notwendiges Minimum reduziert, damit der Braunbär die Möglichkeit hat, sich seinen eigenen Tagesablauf zu schaffen. Besucher erhalten einen Einblick in den Tagesablauf der Tiere - doch nur der Bär bestimmt, ob er sich sehen lässt. Er kann sich jederzeit zurückziehen.

Wildtiergerechte Fütterung
Wie in freier Wildbahn verbringen unsere Bären den Großteil des Tages mit der Nahrungssuche. Die Tierpfleger verstecken das Futter im Gehege und entwickeln laufend neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Futterspiele fordern die Intelligenz und das Geschick der Bären, z.B. ein Wagenrad mit gefüllten Bällen.

Professionelle Betreuung
Erfahrene Tierpfleger und Wildtierärzte betreuen die Bären individuell, damit sie von ihren gesundheitlichen Leiden und stereotypen Verhaltensweisen genesen. Das Verhalten der Bären wird beobachtet und dokumentiert. VIER PFOTEN arbeitet eng mit Wissenschaftlern und Universitäten zusammen, die unsere Projekte begleiten.

Nachhaltigkeit
Die ehemaligen Bärenbesitzer verpflichten sich mit der Übergabe der Tiere an VIER PFOTEN, keine weiteren Bären mehr anzuschaffen oder zu halten.
In unseren BÄRENWÄLDERN betreiben wir keine Nachzucht von Wildtieren in Gefangenschaft - alle männlichen Bären sind kastriert.

Vergesellschaftung
Obwohl Braunbären in freier Wildbahn Einzelgänger sind, "vergesellschaften" wir sie in unseren Bärenschutzzentren - sie leben in kleinen Gruppen zusammen. Dies wirkt sich positiv auf das Verhalten der einzelnen Tiere aus: Durch den Sozialkontakt und die Beschäftigung miteinander nehmen auch Verhaltensstörungen schneller ab.

Im Zoo von Lutsk wurde ein hilfloses Bärenkind brutal der Mutter entrissen und an Händler verkauft.
VIER PFOTEN ist im Besitz von schockierendem Video-Material: Darin ist zu sehen, wie im Zoo in Lutsk (Ukraine) im Mai dieses Jahres das damals erst vier Monate alte Braunbär-Weibchen Nastia seiner...